MICHAEL SCHEBESTA


STRIPS RELOADED: EINE NEUDEFINITION

> DOWNLOAD INFOTEXT PDF

Von Technikern bekämpft, von Künstlern thematisiert (am vielleicht prominentesten von Gerhard Richter): die Sichtbarkeit digitaler Cluster.
Ausgerechnet deren technisches Verständnis führt über die künstlerischen Darstellungen als "Strips" hinaus - hin zu dreidimensionalen Raumkörpern zwischen Bild und Objekt, in der Dualität aus Abstraktion und Realismus.
Strips - neu definiert als"Extrusionen": Wenn Pixelstreifen wieder klare Begrenzungen und Begründungen haben.

ZU DEN BILDERN

 


BUSINESS-CHARTS: BILDER MODERNER SCHLACHTEN

> DOWNLOAD INFOTEXT PDF

Sie zeigen Gewinner und Verlierer, Siege und Niederlagen. In ihrer Verkürzung der Welt auf vergleichendes Oben und Unten liefern sie in ihrer Kerndisziplin vordringlich assoziative Darstellungen des Sujets "Erfolg": Business-Charts, zentrale Visualisierungen des Erfahrens und Handelns von Unternehmen. Mit weltweit angeblich rund 30 Millionen Chart-Präsentationen pro Tag sind sie eine zumindest quantitativ kulturrelevante Größe - und damit ein Thema für die Kunst.

ZU DEN BILDERN

 

Business-Charts als Rauminstallationen

ZU DEN BILDERN

 


DISPLACEMENTS: ZWISCHEN SOWOHL ALS AUCH

 

In der Serie DISPLACEMENTS ist nichts an seinem Platz, denn genau da gehört es oft genug hin. Wo Ordnung den Menschen nicht erreicht, ihn "kalt lässt", macht sie sich zum Freund erst durch ihre Zerstörung. Doch diese trügt, ist Tarnung: Auch sie folgt strukturierten Algorhythmen, den strengen Gesetzen der Mathematik. Einzig ihre Unerklärbarkeit qua Unübersichtlichkeit (also das Erkennen-Unvermögen des Betrachters) macht sie "chaotisch" und so "sympathisch". DISPLACEMENTS zeigt Bilder exakt im Grenzbereich des noch rational Erfassbaren und zugleich amorph Emotionalen. Sie halten den Betrachter auf der Kippe. Ihre mathematische Kälte beziehen sie aus den Berechnungen mit Hochleistungscomputern, ebenso wie ihre humane, emotionale Faszinationsleistung durch die gezielte Steuerung der bis an die Grenzen der Logik reichenden Berechnungsvorgänge.

Bis zu dem Grad, an dem gefällt, was auf eine innere Entsprechung trifft, oder - um es mit Charles Tschopp zu sagen - man kann jemanden nur von seiner eigenen Meinung überzeugen. Eine Einladung.

ZU DEN BILDERN

 


"ALTER EGOS": DIE ÄSTHETIK DES VERKANNTEN

 

Nicht die sich als ästhetisch ohnehin schon großartig offenbarenden Dinge sind es, die Michael Schebesta hier in einigen Motiven porträtiert, sondern das existenzielle Geheimnis des Kleinen, des Unbemerkten, oft Missachteten. Denn wo ein solch schattendaseinsführender Alltagsgegenstand ein Alter Ego seines Zwecks und Charakters in sich birgt, gar ein Gegenteil all seiner Eigenschaften, Dimensionen, Formen und Funktionen, "da belohnt er quasi als Dank für seine Erkennung und Erlösung mit bislang nicht zugetrauter Faszinationskraft".

ZU DEN BILDERN

 


VITA, KONTAKT, IMPRESSUM



E-MAIL SENDEN

> ZUR VITA


 

© 2014/2015 Michael Schebesta